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| ---Stadtratsfraktion unterstützt Verlagerung der Gärtnerei in Eibenstock (2005-03-16) | ||||||||||
| Die Diskussion zur Verlagerung der Stadtgärtnerei in den Schulgarten bzw. in das Biologiezentrum unserer Stadt hat uns sehr beschäftigt. Der gefundene Kompromiss, das Gewächshaus mit Sozialgebäude am Eingang rechts entlang des Zaunes zu errichten, findet unsere Zustimmung, weil dadurch nur ein Minimum an Veränderung bei der Grundkonzeption des Biologiezentrums notwendig ist.
Die Verlagerung der Gärtnerei stellt zwar einen Eingriff dar, den niemand bewußt oder gar aus Boshaftigkeit möchte, der aber aus den verschiedensten Gründen heraus unumgänglich ist bzw. Sinn macht. Zum einen muss dringend die Einrichtung der Stadtgärtnerei verkleinert und saniert werden. Die Bedingungen dort stellen bisher noch DDR-Niveau dar und genügen nicht mehr den gesetzlichen und arbeitsrechtlichen Anforderungen. Andererseits soll ja auf den bisherigen Gärtnereigrundstück eine Investition bzw. Wiederbebauung vorbereitet werden. Dazu dienen im Übrigen auch die Abrisse der Gebäude Haberleithe 6 und 8. Deshalb sollte man nicht auschließlich die negativen Seiten dieser Verlagerung sehen. Der Gewächshausneubau bietet sehr viele positive Aspekte in Verbindung mit dem Biologiezentrum. Ein sehr wichtiger Ansatz ist die Einbeziehung der Schulgartenkinder in die Arbeit des Gewächshauses. Überhaupt sollte auch die Pflege der städtischen Anlagen in die Schulgartenarbeit einbezogen werden. Die Gärtnereimitarbeiter könnten umgekehrt bei der Pflege des Biologiezentrums mitwirken. Wir sind deshalb dafür, gemeinsam mit der GAW an den Synergieeffekten dieser Verlagerung zu arbeiten, als sich in einer frustrierenden Diskussion zu zerfleischen. |
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